Joleena. Fashion Blog from Hamburg.: January 2014

Monday, January 27, 2014

Songvorstellung: Miu - Mirror

Hamburg, meine Perle, macht Träume wahr. Zumindest fühlt es sich so an. Immer wieder. Einen dieser Träume lebt Miu gerade. Freitag brachte die Band mit der souligen, blondschöpfigen Frontsängerin das Lied "Mirror" raus. Ich weiß gar nicht, was ich schöner finde, das Video oder das Lied, oder einfach beides. (Und beinah hätte ich sogar mitgespielt. :( ) Exklusiv für euch gab mir die in Hamburg lebende Miu ein Kurzinterview. (Und es wird nicht das Letzte gewesen sein. ;) )

Joleena: Wieso hast du dich für diese Musikrichtung entschieden? 
MIU: Ich hab mich für diese Musik richtig nicht bewusst "entschieden", es ist viel mehr so, dass ich Soul persönlich gern höre, mir dieses Genre gefällt und ich vermutlich automatisch diese Musik mache, weil ich sie einfach mag. 
 
Joleena: Was möchtest du mit deiner Musik auf jeden Fall erreichen?
MIU: Eine kleine Welt erobern.

Saturday, January 25, 2014

Because I'm doin' this for the thrill of it.

OUTFIT 
outfit - New Yorker
Mütze - Opus Fashion
 
Nachts nicht schlafen können. Das Glas Wein ist nett. Aber sobald die Wirkung nachlässt wache ich auf und mein Kopf arbeitet auf Hochtouren. Am Freitag, dem Ende der Woche mit wenig Schlaf, viel Druck und Angst, sagte mein Körper "Nein, so nicht." Also lag ich nur noch auf dem Sofa und ließ mich vom Fernsehprogramm berieseln. Mein Körper fühlte sich mehr als müde an. Diese Nacht schlief ich zum ersten Mal echt gut. Auch echt lange. Ich will mich hier gerade nicht beschweren. Ich habe mich genau für diese Herausforderung entschieden. Da ich während meiner Abschlussarbeitszeit verreise. Das Ganze habe ich mir selbst zuzuschreiben. Ich will nur sagen, zurzeit fließt all meine Energie in mein Projekt. Darum war die ganze Woche nichts von mir zu hören. Wäre es wenigstens abends noch hell. Aber so müsst ihr leider damit vorlieb nehmen, dass ich mich zurzeit etwas weniger melde als sonst. Mindestens einmal in der Woche - DEAL?

Sunday, January 19, 2014

I won't break down tonight. I feel it for the first time.

OUTFIT 
Shoes, scarf - Primark
Jacket - Sheinside
Shirt - h&m
bag - oasap
 
Ich fand eine Karte wieder mit einem Outfit, das ich noch nie gezeigt habe. Es muss letzten Winter gewesen sein. Da aber wieder Winter ist und ich nach wie vor hinter dem Outfit stehe, wenn auch die Schuhe und die Stulpen... HAHA. Ihr dürft das einfach als Throwbackwinter betrachten.
 
 
Wenn man sich Regeln bezüglich Gefühlen aufstellt, kann man sich genauso gut keine Regeln aufstellen, denn man bricht sie eh. Warum? Weil genau das passiert, was man sich verboten hat. Vorsätze für’s neue Jahr? Maximal 2 Wochen hält die Motiviation und das Neujahrsgefühl. MAXIMAL. Schlimm? Nein, keineswegs. Denn manchmal, wenn man den Weg ein bisschen verfehlt hat, muss man eben ein bisschen umkehren. Sich aufrichten, wenn man auf die Knie gefallen ist. Die Wunden sind schnell verheilt und die Narben erinnern an ein (eigentlich) gutes Erlebnis. An den Fehler, den man machte, ohne den man jetzt nicht dazugelernt hätte.
Ich weiß ja nun wieder besser auf mich aufzupassen, dafür brauche ich keine 300 Jahre, auch keine 2 Monate, dafür brauchte ich diesen einen Moment am Boden. (Im wahrsten Sinne des Wortes, wenn ihr euch an meinen Neujahrsartikel erinnert.) Lediglich diesen einen Schalter musste ich umlegen und begreifen, dass die Einzige, die hier Stress in mir verursacht ich allein bin. Eine neue Lebensphase beginnt, in der ich einfach wieder jeden Schritt genieße und jeden Moment voll auskoste. Tue, was mir gut tut. Mir selbst beweise, dass ich große Herausforderungen annehme.
Soll heißen: Ich habe meine Regeln bezüglich Gefühlen nicht gebrochen. Noch nicht. Aber eben genau diese eine Regel, die ich aufstellte, um mir Stress zu vermeiden, stresst mich jetzt und ich hebe sie auf. Warum auch nicht. Ich habe meine Lektion gelernt und stolziere wieder auf dem richtigen Weg. Ich fühl mich besser denn je, und die Dinge, die um mich herum passieren sind großartig. Wie lebendig sich leben anfühlt, entscheiden wir selbst. I’M BACK IN THE GAME, BITCHES.

Saturday, January 18, 2014

Lieblingsparfüm.


von links nach rechts: Lacoste - Pour Femme | Hugo Boss - Boss Orange | Paco Rabanne - Lady Million

Ich habe euch noch nie meine Parfüme gezeigt. Ich halte es nicht wie Coco Chanel, die sagte, eine Frau, die kein Parfüm trüge, habe keine Zukunft. Aber dennoch verlasse ich das Haus nur versehentlich ohne Parfüm. Und denke dann daran, dass Madame Chanel sicherlich stolz auf mich wäre. Es hat aber keinen bestimmten Grund. Ich rieche einfach gern danach. In meinem Leben habe ich auch schon viele Sorten probiert und mich eigentlich nie vergriffen. Oft bin ich auch einfach bei Altbewährtem geblieben und ich gebe zu, ich habe mich immer an den Bestsellern orientiert. Wie eine von vielen zu riechen, fand ich aber nicht so dramatisch, wie eine von wenigen zu sein, die mit ihrem TOTAL INDIVIDUELLEM Parfümduft nur sich selbst gefällt.

Tuesday, January 14, 2014

Digitale Realität oder die Zigarette von morgen?

Meist sind es die nachdenklichen Texte, die bei euch Anklang finden. Weil sie anregen. Nachdenken. Machen wir viel zu selten, und manchmal zu oft. Aber in Zeiten wie diesen, wenn wir unsere Facebooktimeline durchscrollen, was wir an manchen Tagen viel zu oft tun, werden wir vollgeklatscht mit 1000 Blogeinträgen, 1000 Zeitschriften, die über irgendwelche Promis ablästern, 1000 Informationen von Freunden, die auf der letzten Party Selfies gemacht haben. (Natürlich hängt es davon ab, welche Seiten man gelikt hat und wieviele und welche Freunde man letzlich zugelassen hat. Aber darum geht es gerade nicht.) Nun zur nächsten Social Media-Plattform, und ja, es gibt kaum eine auf der ich nicht unterwegs bin. Ich liebe das ja auch. Aber genau da stelle ich mir die Frage, wohin das eigentlich führt. Ich habe kaum Zeit nachzudenken, weil ich doch gerade noch schauen muss, was auf Instagram abgeht. Weil ich doch gerade auf Twitter erwähnt wurde. Weil ich doch gerade bei Whatsapp mit meinen besten Freundinnen über Männergeschichten diskutiere. Oh, und das Selfie heute morgen, weil ich meinen Lidstrich mal hinbekommen habe. Meine Eltern können mir nicht sagen, wohin das führt. Sie kennen das nicht. Das große Internet und die Ehrlichkeit und Präsenz meiner Person. Das Experiment. Keiner von uns weiß, wohin das führt. Ob wir in ein paar Jahren unsere Blogs löschen, weil wir uns schämen? Weil es in Mode kommt sich wieder rar und unnahbar zu machen?



Da sitze ich nun mit meinen Freunden am Tisch und einer von vier Menschen beschwert sich über die Smartphonedichte. (Meistens jener, der sein Handy selbst oft genug benutzt.) Wir diskutieren fast jede Party darüber, was in Ordnung ist und was zuviel. Und der Typ, der mich anschrieb, der mich davon überzeugte, ihn zu daten: Er war in Realität ganz anders, als ich ihn mir vorgestellt hatte. Und was denkt ihr eigentlich über mich, wenn ihr mich kennenlernt? Warum sage ich, schreiben ist doof, lass uns persönlich drüber reden, während wir uns grad PMs schicken?

Umdenken. Nun kann man sich nicht mehr auf das verlassen, was Eltern früher gelernt haben. Die alte Schule und ihre Erfahrung. Heute lernt man sich über Datingseiten und Chats kennen und selten über die Begegnung an der Bar. Meine Mama sagte: "Ach Mensch, ihr habt es so einfach. Selbst der schüchternste Mensch traut sich das niedliche Mädchen anzuschreiben. Er ist ja ganz woanders und kann sich mit seiner Antwort so lange Zeit lassen, bis ihm was passendes einfällt." Jupp, genau richtig. Das weiß aber auch das niedliche Mädchen. Hoffe ich. Und dann dieser unangenehme Moment. Wir treffen uns jetzt. Und dann weiß ich vielleicht schon nach zwei Minuten, dass ich diesen Menschen gar nicht mag und kann aber nicht so schnell weg. Hätten wir uns an der Bar getroffen könnte ich sagen: "Mein Freund wartet da vorne, sorry."


Ich bin im Internet. Und ich teile mit euch mein Abendessen, meine Outfits, meine Moderationsversuche, meine Meinung, bald sogar meine Stimme. Ich stehe öffentlich zu Fehlern und Schwachstellen und Gefühlen und Gedanken. Ich gehöre nicht zu denen, die das Ganze von außen betrachten. Ich stecke mittendrin und probiere mich überall aus. Privatsphäre. Hm, was ist das eigentlich noch für ein Wort. 

Aber eines kann ich jetzt schon sagen. Die letzten Jahre im Internet habe ich nicht bereut. Kaum ein Foto. Kaum ein Text. Wenn es so ist, dass das Smartphone die Zigarette von morgen ist: Also der Teil auf Parties, der erst cool war, dann uncool und nun nach draußen verbannt wurde: Dann war ich große Vorreiterin der Schande. Weil ich dafür plädiere, dass man lernen muss mit diesem neuen Teil Geschichte umzugehen. Wovon ich spreche sind vielleicht Luxusprobleme. ABER. Wenn wir all das nicht austesten, wenn wir all das nicht ausreizen und die Grenzen finden, wie sollen wir unseren Kindern erklären, was richtig und was falsch ist?

OUTFIT 
Shoes - Nelly
Jacket - h&m
Hose - New Yorker
sequined shirt - Gina Tricot
Danke an Lina für die Bilder.

Monday, January 13, 2014

And I know you don't believe me, but I'm sorry that I failed to be torn.


Verdammt. Wie entstehen eigentliche eine Vielzahl meiner Texte? Ich schreibe das Wort, das mir als erstes einfällt auf und meistens entsteht daraus ein Satz und dann bin ich im Schreibefluss. Und gerade fiel mir als erstes „Verdammt“ ein. Ein Ausdruck, den ich immer benutze, wenn ich wieder Zeit verschwendet habe und mich sehr ärgere. Und. Verdammt. Madame Prokrastination hat gefühlt die ganze Wohnung auf den Kopf gestellt. Hätten wir ein Blumenbeet, ich hätte es vermutlich umgegraben. Nun ja, ordentlich ist es nun. Jetzt könnte ich endlich loslegen. ICH MUSS DOCH VERDAMMT NOCHMAL. Und jetzt schreibe ich hier diesen Quark zusammen. Ich habe übrigens die Karte wiedergefunden aus dem Shooting mit Lina. Da. Nummer 1 seht ihr oben. Ich höre jetzt wirklich auf.
Lieber Gott, ich wünsche mir nur eine Eigenschaft noch. Die Motivation fleißig zu sein.

Friday, January 10, 2014

They can say whatever, I might do whatever.


OUTFIT 
shirt - oasap
Ich hab grad so viel zu sagen, dass ich nicht weiß, was ich sagen will, nicht weiß, wo ich anfangen soll, also sage ich jetzt einfach mal nichts, bis ich wieder weiß, was ich sagen kann. Wo ich aber regelmäßig etwas zu sagen habe ist auf Twitter und Instagram. Dort heiße ich joleenaknows, wenn wer folgen will. ;) Danke übrigens an Lina für die Bilder. Ich war auch schon im neuen Jahr mit ihr Bilder schießen. Und ich finde die verdammte Karte nicht wieder. GRMLJIRJHVBGIFJHVBIF

Wednesday, January 8, 2014

H&M Inspiration Spring 2014.


Heute war wieder einer der vielzähligen Tage an denen h&m mir ein kleines Katalögchen in den Postkasten legte, in dem ich natürlich wieder viel zu viele Dinge fand, die ich mag. Da ich zurzeit mein Geld spare für die große Reise und die unbestimmte Zeit nach meinem Abschluss, erteilte meine Freundin Anastasia mir ein Shoppingverbot. Ich wünsche mir irgendwie, dass über kurz oder lang zumindest das eine oder andere Teil den Weg zu mir findet. Oder ich verzichte solange, bis ich die Sachen nicht mehr gut finde. ACH MAN, ICH HASSE VERZICHT. Ich hoffe, ich kann wenigstens euch etwas inspirieren. ABER WEHE IHR SCHICKT MIR BILDER VON EUREN WARENKÖRBEN. Das verkrafte ich dann doch nicht. Ich geh jetzt Tee trinken. -.-

Tuesday, January 7, 2014

I'd rather walk alone.


OUTFIT 
jacket - Primark
top, ring and earrings - Gina Tricot
skirt - pimkie
necklace - bijou brigitte


Großartiges Gefühl. Seit Neujahr. Es hält einfach an. Gestern wurde ich kurz ein bisschen sentimental, weil ich unerwartet krank wurde. Aber so ist das ja immer mit dem Köper. Wenn man sich gerade von seinen Stressfaktoren befreit hat und sich endlich beruhigt hat, wenn endlich der Druck nachgelassen hat, dann sagt der Körper gerne: „Vielen Dank auch, dass du mich so gestresst hast. Zur Strafe werde ich jetzt krank.“ DAS IST WIRKLICH SO! Und ihr könnt das bestimmt bezeugen.

Sunday, January 5, 2014

Gute Musik - Januar.



Um euren Sonntag zu verschönern, habe ich euch meine Top 5 Songs im Januar rausgesucht. Ach shit, es sind 6 geworden.

Friday, January 3, 2014

Gute Vorsätze.

HAHAHAHA. Ich habe keine Vorsätze. Aber dennoch war dieses Silvester sehr aufreibend, bewegend, wenn nicht sogar Ende und Beginn einer Ära. Auch wenn dieser Abend der beschissenste Abend des ganzen Jahres war, so war er zugleich der erkenntnisreichste. (Beschissen war er übrigens nur für mich persönlich. Meine Freunde sind toll und die Geburtstagsparty von Tomke war wundervoll.)
Wenn ich das ganze Jahr mal zusammenfasse, habe ich eigentlich nur vor mich hingedümpelt und mich mit Fragen beschäftigt, auf die ich keine Antwort hatte. Immer wieder kam ich an den gleichen Punkt und wusste nicht, was ich ändern kann. Irgendwann – ich glaub es war im November – machte ich einen sehr guten Schritt. Ich will nicht zu tief ins Detail gehen, aber ich muss eben dazusagen, dass es mit diesem Schritt noch nicht getan war. Man lernt in der Gesellschaft und im Leben, dass bestimmte Schritte wirklich sinnvoll sind und ich wusste das, aber dennoch fehlte irgendeine Erkenntnis, die ich nicht greifen konnte, die den Schalter endlich umlegte um zu wissen, was ich tun muss.

 Da lag ich also morgens auf dem Badezimmerboden auf meinem Schal, als meine Mutter mich fand und total zur Sau machte (Nachtrag: Meine Mama sagt ich soll richtigstellen, dass sie lieb ist und sich nur sorgte. :D ). Meine Strumpfhose vollkommen zerissen, mein schönes Pailettenkleidchen auf den kalten Fliesen. „Mama, das war wirklich gemütlich.“ sagte ich schlaftrunken oder vermutlich noch betrunken. Ich begab mich ins Bett. Und wachte wenig später auf und schämte mich wie noch nie.
Die ganzen letzten Wochen hatte ich soviel Alkohol konsumiert wie noch nie, nahm jede Party mit, die ich kriegen konnte, knutschte rum, ließ mich enttäuschen, whatever, ich war ein schlechtes Vorbild, meine Freunde und Familie sorgten sich. Nun lag ich da, und dachte wirklich nach. Was war eigentlich wirklich mein Problem.

 Ich fand es heraus. Und war so stolz wie noch nie. Das habe ich mir selbst erarbeitet. Ich weiß genau, was ich jetzt zu tun habe, und auch wenn ich noch etwas wackelig auf den Beinen stehe, weiß ich, dass ich noch nie stärker war. Ich nehme mein Leben wieder selbst in die Hand und starte vollkommen zuversichtlich in das neue Jahr 2014. Ich stehe wieder auf, richte die Krone und mache weiter.



OUTFIT 
Shoes - Nelly
Jacket - Oasap
Shorts - Sheinside
Shirt - h&m VON LYNN GESCHENKT BEKOMMEN

Danke an Lina für die Bilder.