Joleena. Fashion Blog from Hamburg.: I think I think too much.

Thursday, August 29, 2013

I think I think too much.


OUTFIT
pullover: monki
hairpiece: bijou brigitte

Mein geliebter Blog. Ich habe ihn ins Koma verfallen lassen. Irgendwann zwischen Uni, Krankheit, Festivals und Jobs muss er sich vernachlässigt gefühlt haben und hat sich verkrochen. Und ich schwöre, ich hätte nichts lieber getan als ihn jeden Abend mit Inhalt zu füttern. Scheiße. Jetzt muss ich das erstmal wieder gut machen. Ich habe einiges aufzuholen. Ganz viel, dass noch zu zeigen ist. Und vor allem eins habe ich so vermisst.
Schreiben.
Wenn die Nächte zu kurz sind, weil die Jobliste zu lang und ich einfach ich bin, gibt es nur einen Ort an den ich verschwinden möchte. In mein kuscheliges Bett und den Laptop in der Hand - schreiben.
Ich weiß vielleicht noch nicht viel vom Leben, aber eines weiß ich ganz sicher: Man kann nie genug Kissen in seinem Bett haben. Abends ist das ganz toll und ja morgens ist das auch toll, aber da ist es eben so schwer sich davon zu trennen. Wenn ich nicht gewisse Verpflichtungen hätte, die mich gewissermaßen natürlich glücklich machen, dann hätte ich nichts dagegen einzuwenden den ganzen Tag im Bett zu bleiben. Manchmal glaube ich, ich wäre im Körper einer Katze besser aufgehoben. Aber vielleicht bin ich auch einfach immernoch total durch den Wind. Ich sehne mich so nach einem Tag im Bett. Akku aufladen. Ich fühle mich verwahrlost, ich möchte shoppen, die Haare färben, die Nägel neu lackieren, ich muss erstmal verdammt viel Chaos hier beseitigen. Ich hasse es, wenn ich mich nur auf eine Sache konzentrieren darf. Über Wochen. Und dann die anderen Dinge schleifen lassen muss. BOAHRRR. Mein Kopf ist fast geplatzt vor Ideen, die nicht sofort rauskönnen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt und ..OHGOTT. Vielleicht ist er geplatzt... - denn jetzt ist da Leere.



Und die Krönung des Ganzen: Sowas passiert mir immer wieder. Ich höre mich schon sagen "Nächstes Semester wird alles besser, ich werde viel organisierter"... Das sage ich bereits zum vierten Mal und ich glaube mir nicht mal selber. Darf man gewisse Lernresistenzen hinnehmen oder muss man immer an sich arbeiten um ein besserer Mensch zu werden? Kann Zweifeln eine positive Eigenschaft sein? Ist vielleicht die Arbeit der Weg und der Weg das Ziel? Das wird mir hier zu kompliziert. Ich geh mir jetzt die Zähne putzen und dann ins Bett. Mein Bett mit ganz vielen Kissen.

15 comments:

  1. ne, dein kopf sieht nicht aus als sei er geplatzt! ich hoffe du kannst dich wenigstens am we in deine viele kissen einkuscheln!

    lg
    http://rockinglace.blogspot.de/

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  2. :)
    wie gut ich dich verstehe :)

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  3. ach joleena du bist einfach zu schön! und das mit dem lernen ist in der schule bei mir auch so :D man nimmt sich was vor und irgendwie kann man es nicht zu 100 prozent so umsetzen, ich drück dir die daumen dass es besser wird<3

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  4. wow, richtig toll, dass du wieder mehr schreiben willst! ich freu mich!:)

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  5. Kommt drauf an wie (hoch) dein Anspruch an dich selbst und deine Zukunft ist und ob du bereit bist jetzt dafür zu ackern. :) Aber wir haben uns ja schon ein Berufsfeld ausgesucht, bei dem wesentlich weniger gelernt werden muss als bei vielen anderen, also lass dich nicht unterkriegen und halt den Kopf erhoben. :)

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  6. Haha, ich bin mittlerweile im 3. Mastersemester und sage mir das jedes Mal wieder ;D Es klappt einfach nicht. Entweder man ist von Natur aus ein organisierter Mensch oder man kriegt alles auch irgendwie mit viel Chaos hin :)

    <3

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  7. Supersüße Bilder :)
    Und der Text ist echt toll. Erinnert mich ein bisschen an meine momentane Situation. Bei mir wird es aber wieder besser werden, wenn ich mich da wieder reingearbeitet habe :)
    Anneke ♥

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  8. Als ich den Text dieses Posts gelesen habe ist mir wirklich aufgefallen wie sehr mir deine Texte gefehlt haben. Du kannst so unglaublich schön und gefühlvoll schreiben.
    Die Bilder sind auch wie immer wahnsinnig schön. Ich freue mich schon darauf wieder mehr von dir lesen zu können :)
    Ich glaube wenn die Uni bei mir dann losgeht wird es mit dem Bloggen nicht anders sein. Auch wenn ich mir natürlich nichts mehr wünsche, als dass ich das weiterhin regelmäßig machen kann.

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  9. sehr schön geschrieben hase! Ma darf wohl auch oft einfach nicht zu viel von sich selbst erwarten. Ich wollte auch immer noch organsierter sein im studium, auch heute noch. aber irgendwann is das maß der eigenen ganz persönlich zum charakter passenden organisation erschöpft und das is dann eben so. dann lieber in die kissen kuscheln und sich wohlfühlen :D dicken kuss

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  10. so beautiful! love the photos :)

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  11. Schön geschrieben - und die Bilder sind toll. Ich hab leider nur ein Kissen im Bett - aber ich nehme das komplette Bett immer für mich ein - da würden Kissen keinen Platz finden und am nächsten morgen alle komplett verstreut im Zimmer rumfliegen :D

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  12. Zweifel sind immer erlaubt, ja sogar erwünscht.
    Ohne Zweifel würdest Du in entscheidenden Augenblicken vielleicht sogar wie ein Lemming von der Klippe fallen. Zweifel sind nicht negativ. An Zweifeln wächst man, denn mit ihnen kommt die Freiheit selbst zu entscheiden und Erfahrungen zu machen und gegebenen falls zu sammeln.
    Sieh den Zweifel als das an was er ist. Ein treuer Begleiter, der Dich warnt, wenn Du merkst das etwas nicht stimmt. Ein Teil von Dir.

    Der Zweifel ist stets der Wegbereiter der Entscheidung.
    Ob die gut oder schlecht ist, das ist eine andere Geschichte.

    Einen lieben Gruß von einen treuen Leser. :)

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  13. Der Text! ♥ Und das erste Bild ist so schön, das Haarding sau cool!

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